Porzellanwelten

Das weiße Gold lädt zur Entdeckungsreise.

Erleben Sie die außergewöhnliche und interatkive Ausstellung! Künstler aus der ganzen Welt haben sieben Erlebniswelten entstehen lassen, die einem Material Zauber verleihen: dem Porzellan. Machen Sie eine Reise durch die Geschichte dieses besonderen Materials und entdecken Sie die Porzellanwelten Leuchtenburg.

"Eine der außergewöhnlichsten und modernsten Ausstellungen!", lobt die internationale Jury des Europäischen Museumsrates.

DER PROLOG

Wie kommt die Porzellanblume zu ihrem Namen? Was hat die Kaurischnecke mit Porzellan gemein? Und warum bringen Scherben Glück? Zu Beginn der Porzellanwelten werden die Besucher mit einem Spiel von Kunst, Natur, Sprache und interessanten Querverbindungen zu Flora und Fauna überrascht. Erkunden Sie Utopia Porcellana!

DAS FREMDE

Ein Schattentheater führt die Besucherinnen und Besucher zu Beginn in das ferne China – dem Ursprungsland des „weißen Goldes“. Von hier aus kam das Porzellan auf alten Handelswegen zu Wasser und zu Land an die europäischen Königshäuser und Fürstenhöfe und als Rarität in deren Wunderkammern. Die Herausforderungen und Schwierigkeiten der Reisewege dokumentieren wertvolle frühe chinesische Porzellane. In der Installation einer Wunderkammer kann der Besucher schließlich in die höfische Welt wichtiger Porzellansammler der Zeit eintauchen und echte Wunder erleben. (Bildnachweis: KOCMOC.NET/Andreas Matthes)

DAS RÄTSEL

Das „weiße Gold“ war in Europa sehr begehrt. Daher versuchten Könige und Fürsten fieberhaft, die Formel zur Herstellung des Porzellans zu finden. Während es in einem nachgebauten Alchemielabor um die aktive Auswahl und Zusammenstellung der richtigen Materialien geht, kann am Brennofen das technische Geschick unter Beweis gestellt werden. Ein kleiner Fehler und die kostbare Vase zerspringt und landet im „Raum des Scheiterns“. Hier werden zahlreiche historische und moderne Stücke präsentiert, die kleine und große Makel aufweisen.

DIE GRÖSSTE VASE DER WELT

Atemberaubend! Mit acht Metern Höhe schuf der aus dem Kaukasus stammende Künstler Alim Pasht-Han die größte Vase der Welt aus Porzellan: „ARURA“. Zwischen Ar (der Erde) und Ra (der Sonne) stehend, wird auf 360 Waben ein faszinierender Mikro- und Makrokosmos gezeigt – handbemalt in Gold und Kobalt.

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DIE KLEINSTE TEEKANNE DER WELT

Winzig steht der großen Vase ARURA die nur wenige Millimeter kleine Teekanne gegenüber. Nur durch die Lupe sind deren Details auszumachen. Und das ist nicht nur ein Dekorationsartikel, sondern diese Miniaturkanne funktioniert wirklich. Ein Wunderwerk der technischen Keramik.

DAS KOSTBARE

Wertvolle Porzellane der frühen Thüringer Manufakturen schmücken die Welt „Das Kostbare“. Eine barocke, festlich gedeckte Tafel wird modern interpretiert. Der Besucher wird Teil der barocken Welt am Hofe, erfährt die Bedeutung von Porzellan als Status- und Machtsymbol und wie es die Esskultur veränderte. Höhepunkt ist eine Interpretation eines Porzellankabinetts, wie sie im 18. Jahrhundert an den Höfen entstanden.

DAS ALLTÄGLICHE

Ein labyrinthartige, pinke Holzkonstruktion führt durch die vierte Welt. Auf den markanten Balken dokumentieren u. a. Spritzdekor, Spitzenfiguren, Puppen und Souvenirs wie sich das Porzellan vom exklusiven Einzelstück im 19. Jahrhundert zu einem bezahlbaren Produkt für alle Kreise der Bevölkerung wandelte. Hier steht die Rolle des Thüringer Porzellans im Zentrum. Die Thüringer Manufakturen führten zum Ende des Jahrhunderts den Weltmarkt an und Thüringer Tischporzellan, Spielwaren oder Isolatoren reisten in die ganze Welt.

ARCHIV UND STEG DER WÜNSCHE

Der Besucher betritt einen schwarzen Raum. Sterne leuchten auf. Die Konturen des Raumes verschwinden, der Besucher scheint im Weltraum zu schweben. Nach und nach bilden sich Worte um ihn. Sie formen sich zu Wünschen. Plötzlich zerschlägt Porzellan und der Wunsch verschwindet. Der Besucher befindet sich im "Archiv der Wünsche", nimmt sich seinen "Wunscherfüller" aus Porzellan, beschriftet diesen mit seinem innigsten Wunsch und lässt ihn schließlich am Ende des 20 Meter langen „Steg der Wünsche“ zerscherben.

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